Klimaanlage

Klimaanlagen kühlen an heißen Tagen, doch leider verbrauchen sie enorm viel Energie. Wer im Fahrzeug Wert auf angenehme Frische während der Fahrt legt, wenn es draußen heiß und stickig ist, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Denn die Klimaanlagen in Fahrzeugen sind echte Energiefresser. Ein Autofahrer, der ein wenig Kühlung in seinen Wagen über die Klimaanlage bringt, fährt sicherer, doch während einer Fahrstunde kann bis zu 0,7 Liter Benzin dabei verbraucht werden. Besonders viel Energie wird in Autos verbraucht, die in der Sonne parkten. In der ersten Abkühlphase können bei 100 Kilometer Fahrstrecke locker bis über 4 Liter verbraucht werden, um eine Abkühlung von 10 Grad zu erzielen.

Doch nicht nur in Fahrzeugen fressen Klimaanlagen viel Energie. Auch Klimaanlagen in Räumen sind echte Energieräuber. Dabei belasten sie nicht nur die Haushaltskasse bis zu 300,- Euro im Jahr, sie sind auch für die Umwelt keine Freude. Am meisten Energie vertilgen die tragbaren Klimaanlagen und zwar sogar diejenigen, die mit der Effizienzklassen A ausgezeichnet sind.

Daher muss sicher jeder selbst die Frage stellen, ob eine Klimaanlage wirklich notwendig ist. Denn umweltfreundlich sind sie alle nicht. Verbraucherzentralen und Energieberatungsstellen raten deshalb, auf andere Mittel zur Abkühlung zurückzugreifen. Denn die gibt es. Wie im Süden Europas und aus heißen Ländern überall zu erkennen ist, hilft gegen die Sonne und die durch sie entstehende Wärme auch das Beschatten von Räumen. Fensterläden, Markisen und Rollos, Jalousien und Vorhänge helfen, die Hitze der Sonne draußen zu belassen. Wer zusätzlich während der heißen Mittagsstunden die Fenster schließt, lässt die heiße Luft gar nicht erst hinein. Wenn es kühler wird, kann kräftig und ausgiebig gelüftet werden. Während der Nachtzeit hilft auch an sehr heißen Tagen ein Eimer mit Wasser, die Raumluft abzukühlen. Hilfreich sind auch Ventilatoren, die weitaus energieeffizienter Kühlung verschaffen. Ihr Stromverbrauch ist gegenüber Klimaanlagen weitaus geringer.